Nachwuchs-BezirksmeisterschaftMit vier Starterinnen stellte Bannewitz zum wiederholten Male das größte Starterkontingent der Weißeritzkreisvereine. Der Fairness halber muss man natürlich hinzufügen, dass sich Mädchen nicht qualifizieren müssen und die Bannewitzer Jungen sich nicht qualifizieren konnten. Bei den Jungs haben also Kesselsdorf mit Markus Neuber (U18: mit 3,5/7 starker 6. Platz) und Freital mit Andreas Lohse (U16: etwas enttäuschend mit 3/7 auf dem 13. Platz) leicht die Nase vorn. Nun aber zu unseren Mädchen. In der U16 starteten Anne Hartmann und Lis Pigors. Anne konnte sich unter 9 Starterinnen leichte Hoffnungen auf einen Medaillenplatz machen und sollte als 4. der Setzliste mindestens Platz 5 erreichen (Qualifikationsmöglichkeit für die Sachsenmeisterschaft). Nach einem Auftaktsieg kam es bereits in der 2. Runde zu einem vorentscheidenden Match, in dem sie leider trotz großem, über dreistündigem Kampf gegen Marianne Nake (2. Platz am Ende) unterlag. Chancenlos war sie im weiteren Verlauf gegen die spätere Bezirksmeisterin (DZW ca. 1540). Gegen die spätere 3. nahm sie ein kurzzügiges Remis an und vergab damit endgültig die Chance auf eine Medaille. Allerdings wäre sie bei einer Niederlage in diesem Spiel wohl noch weiter abgerutscht. Die weiteren Partien gewann sie recht sicher und erreichte alles in allem mit 4,5 Punkten aus 7 Runden den 4. Platz. Lis konnte ihre im letzten Jahr deutlich gewachsene Spielstärke unter Beweis stellen und belegte mit 3 aus 7 einen guten 7. Platz. Die beiden erkämpften Punkte resultierten aus starken Angriffsleistungen in eigentlich schon verlorenen Stellungen. In der vorletzten Runde verpasste sie leider einen weiteren Sieg und auch im Vereinsduell in der letzten Runde musste Anne ihr ganzes Können aufbieten, um als Siegerin vom Platz zu gehen. Fast hätte Bannewitz also beide Plätze für das Zusatzqualifikationsturnier zur Sachsenmeisterschaft belegt. Nicht so gut lief es leider bei unseren beiden Küken in der U12. Lisa Wehlte spielte ihr erstes Turnier und konnte durch einen Sieg im vereinsinternen Duell wenigstens den vorletzten Platz ergattern. Unterliefen ihr in den ersten Partien noch viele unnötige Fehler, konnte sie sich im Turnierverlauf zunehmend steigern und auch gegen die Besten lange mithalten. Um Partien zukünftig siegreich zu gestalten, fehlen eigentlich nur noch der letzte Kick und ein wenig Killerinstinkt. Sorgenkind Nr. 1 ist dagegen Marie Hartmann, die sieglos blieb und in ihren Leistungen stagniert. Sie spielte auch einfach zu schematisch, um erfolgreich zu sein. Thomas Hartmann | |
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