Punktspielberichte 1.Mannschaft

Aktuelle Tabelle

Wo der Hammer hängt

das wissen wir jetzt wieder.
Nachdem "Peter der Mittlere" und Felix wieder ins verschneite Erzgebirge abgewandert sind (seufz), sind unsere Reihen doch arg gelichtet dieses Jahr. Das Bild im Portal64 des SV Bannewitz trügt ohnehin, es ist viel schlimmer als da zu sehen. Einen realistischen Eindruck des Vereins gewinnt man am Trainingsabend - wenn es den überhaupt noch gibt.
Aber zurück zum ersten Spieltag. Es ging gar nicht so schlimm los, ganz im Gegenteil. Nur 2 Stunden benötigte Ritter Schiefner um erst eine kleine Burg zu bauen, hinter dieser die Truppen zu versammeln und dann nach vorn zu stürmen. Sodann: Ende Gelände für den Gegner. So muss es sein.
Auch an den anderen Brettern schien zu diesem Zeitpunkt noch die Welt in Ordnung. Rainer eine Stellung auf dem Brett, die er wahrscheinlich schon öfterer gespielt hat als der Papst das Vaterunser gebetet. Alex gewohnt routiniert mit Schwarz in einer eher technischen Stellung. Tilo schon mit etwas Übergewicht als Weißer. Anne an Brett 8, eingesprungen für Klaus, mit gefälliger Stellung.
Mannschaftssport Schach
Doch dann vermittellte uns Alex den Sinn des Wortes: "Das gibt's in keinem Russenkino." Einzügiger Turmverlust, unerwartet und leider nicht die letzte Überraschung an diesem Tage...
Sag mir wo du stehst und welchen...
Aber noch schienen genügend erfolgversprechende Eisen im Feuer.
Es folgte ein Punktgewinn des Herrn Porschberg an Brett 6, der sich freute die Grüße von Sportfreund Friedbert Mückan an Mathias Becker diesem unmittelbar am Brett ausrichten zu können. Und Anne schaffte es nach doch wogenden Auf und Ab einen halben Punkt einzufahren. Das war Klasse.
junge Dame am Schachbrett
Leider folgte ein neuer Rückschlag. Rainer büßte in Zeitnot in einem taktischen Scharmützel Material ein. Die 0 die Konsequenz. Das war hart und es sollte härter kommen.
Markus hatte ausgangs der Eröffnung die Qualität eingebüßt, aber auch eine Leichtfigur des Gegners im Lager etwas eingefangen. Der Karl-Marx-Städter hatte aber immer wieder gute Ideen seinen Angriff anzukurbeln und es zeichnete sich eine weitere Niederlage für uns ab.
Der kleine Befreiungsschlag an Brett 1 von Christoph, sprich Punktgewinn, konnte nicht wirklich ein Aufatmen bringen, denn mittlerweile war Tilo aus besserer Stellung in eine windige Lage mit seinem König gekommen. Der Monarch wurde mit Schachs herumgescheucht.
Es kam, wie es kommen musste. Erst konnte Aufbau an Brett 7 den vollen Punkt einfahren und dann verlor auch noch Tilo.
Fazit: Nach wolkigem Jahr in der Oberliga sind wir heute ordentlich geerdet worden.
Pirat8, 04.09.2016