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    <title>Punktspielergebnisse 2.Mannschaft</title>
    <keywords>Punktspielergebnisse 2.Mannschaft</keywords>
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	<ulink url="http://svs.portal64.de/ergebnisse/show/2014/903/">Aktuelle Tabelle</ulink>
  </para>

  <sect2><title>Bannewitz 2. vs. Görlitz 1.  5.5 : 2.5   Aufstieg denkbar knapp verpaßt</title>
  <para>


  Als die zweite Mannschaft ihren letzten Gang in dieser Saison antrat,
    hätten nur die kühnsten Optimisten damit gerechnet, daß der Aufstieg noch greifbar nah werden würde.
    Der Tabellenzweite verlor nämlich gegen den Tabellenletzten,
    so daß ein sehr hoher Sieg auf unserer Seite gegen die erste Görlitzer Mannschaft uns plötzlich noch
    die Vizemeisterschaft beschert hätte.
    </para>
    <para>Und es fing auch richtig gut an: Marco gewann am zweiten Brett kampflos,
      Jürgen Heinig fiel wie gewohnt über den Gegner her, Peter eroberte einen Bauern und hatte eine schöne Stellung,
      Jürgen Bußler gewann eine Qualität, Markus siegte nach 22 Zügen durch Figurengewinn,
      Klaus hatte eine sehr ordentliche Position, Rays Steinwall war über jeden Zweifel erhaben und sicherte mindestens Remis,
      Tom erzielte als Schwarzer relativ leicht Ausgleich und gewann später sogar.
      </para>
    <para>
      Allein, drei Siege und fünf Remisen, die es dann wurden, reichten nicht ganz.
      Dieser Wermutstropfen wurde jedoch durch den ganz großen Wurf der Ersten überstrahlt, die nun in die Oberliga darf.
  </para>

  <para><emphasis  role="comment"> Familienschach(01.05.2015)</emphasis></para>
  </sect2>


  <sect2><title>Görlitz 2. vs. Bannewitz 2.  3 :5   Lohnender Grenzgang</title>
    <para>
      Die Fahrt ins wunderschöne Görlitz lohnte sich für die Zweite der
      Bannewitzer mehrfach. Auf der Autobahn konnten wir das
      Überholmanöver der Ersten, die nach Ebersbach z. T. dieselbe Strecke
      fuhr, voller Symbolbedeutung miterleben. (Sie hat mit dem
      7:1-Kantersieg in Ebersbach wieder die Tabellenführung vor ihrem
      kürzlichen Bezwinger Niesky übernommen). Da auch wir winkend die
      Erste einmal überholten, hatten wir diese Spur ebenfalls
      kennengelernt.
    </para>
  <para>Allerdings war der Start in der traditionellen
      Landskronbrauerei von Görlitz nicht eben berauschend, eher sogar
      ernüchternd: Ungewohnt früh verlor Jürgen Bußler, der sich in dem
      Metier eigentlich auskennt, seinen Skandinavier in etwa einer halben
      Stunde.
  </para>
  <para>Immerhin sorgte das nicht für einen Kater, sondern der auf
      der Autobahn eingeübte Gib-Gas-Effekt setzte ein. So gewannen Marco
      Schaarschmidt bei einem unorthodoxen Sizilianer unter Bauernopfer
      und Herausziehen des gegnerischen Königs bis g4 (!) ebenso wie Peter
      Jeute nach Einsatz der Qualität. Klaus Pohl drehte den Spieß
      endgültig um und dankte freundlich lachend für die Mithilfe des
      Gegners. Walter bewährte sich durch ein Remis an Brett 6, und auch
      Christoph, Ray und Markus erreichten dieses Ergebnis, was zum
      Gesamterfolg (5:3) reichte und uns wieder aus der Abstiegszone
      beförderte.
  </para>
  <para>
      Nach soviel Internationalität in den Eröffnungen wählte die eine
      Autobesatzung nach einem Spaziergang durch die herrliche Innenstadt
      noch die polnische Variante (des Humpenhebens) jenseits der Neiße.
      So war also auch der Abschluß international, und der Grenzgang nach
      Görlitz befreite uns vom Grenzgang am Tabellenende.
    </para>
    <para><emphasis  role="comment"> Familienschach(19.03.2015)</emphasis></para>
</sect2>
  <sect2><title>Bannewitz 2. vs. Freital 1. 3.5 :4.5  Eine achtbare Niederlage ...</title>
    <para>
      ... hat die zweite Mannschaft des SV Bannewitz gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter Freital hinnehmen müssen,
      und das sogar mit ausgesprochen angespannter Personalsituation.
      </para>
    <para>
      Dieser hatte Jürgen Bußler dadurch etwas abzuhelfen versucht, daß er quasi mit Krücken den Weg vom Krankenbett zum Schachbrett fand.
      Ein schnelles Remis war sein Lohn, und auch Peter Jeute schaffte dieses Resultat gegen Spitzenspieler Zimmermann.
    </para>
  <para>
      Klaus hatte mit Weiß sogar eine Druckstellung. Er fand aber keinen durchschlagenden Weg zum Königsangriff und mußte ins Remis einwilligen.
      Jacobs Stellung überschritt nie die Remisbreite, und er willigte ins Remisangebot seines erfahrenen Gegners ein.
  </para>
  <para>Jürgen Heinig, unsere Bank auch in stürmischen Zeiten und Stellungen,
    mußte sich bis kurz vor der Zeitkontrolle passiv verteidigen und auch einen Bauern abtreten.
    Er komplizierte jedoch die Partie immer mehr,
    so daß sein Gegner bei immer knapper werdender Zeit keine hinreichenden Problemlösungen fand und Sekunden vor seinem 40. Zug
    wegen drohenden Matts aufgeben mußte.
  </para>
    <para>
    Zum Man of the match - allerdings in negativer Hinsicht - avancierte diesmal Thomas,
      der gegen die Nachwuchshoffnung der Freitaler ran durfte. Dabei kostete der 1. unforced error einen Bauer,
      der 2. Fehler machte aus dem wahrscheinlich zu haltenden Turmendspiel eines ohne besagte wehrhafte Herrschaften und war nach 5 Stunden und über 50 Zügen nicht mehr zu halten.
  </para>
<para>
     Weil auch Peter W. verloren hatte, versuchte ich gegen Gagelmann alles, um noch die Gesamtpunkteteilung herbeizuführen. In einem Endspiel Läufer plus drei Bauern gegen Springer und drei Bauern kam der weiße Monarch zwar bis zum Einbruchbereich an die schwarze Festung heran, aber eben nicht weiter. Der schwarze Gagelhupf sprang einfach sechzehn Züge lang von f8 nach h7 und zurück, mit Tempozügen war nichts zu machen: Remis und damit 3,5:4,5.
  </para>
    <para><emphasis  role="comment"> Familienschach nach Zuarbeit von Peter J. und Thomas H., 03.02.2015</emphasis></para>
  </sect2>
  <sect2><title>SV TuR Dresden e.V. Abt. Schach 1 vs. Bannewitz 2. 4.5 : 3.5 "Da war mehr drin"</title>
  <para>
    In dem Bewußtsein, einen starken und homogen aufgestellten Gegner vor uns zu haben, fuhren wir zu TuR Dresden.
  </para>
  <para>
    Der erste - und zwar kapitale - Bock unterlief mir. Schon in der Eröffnungsphase sah ich Sekunden zu spät,
    daß ein plausibel aussehender Entwicklungszug (Se7) dem schwarzen Läufer auf c5 den Rückzug versperrte.
    Dies nutzte mein Gegner durch den Bauernzug b4 sofort aus: Figurenverlust gegen zwei Bauern.
    Was folgte, war eine mehrstündige Agonie über 42 Züge, bei der jeder ausgiebig Zeit und Gelegenheit hatte,
    sich ein Bild davon zu machen, wie sehr ich mich quälte.
  </para>
  <para>Derweil wurden an den Spitzenbrettern 2,3,4 und 5 Remisen vereinbart.
    Als neben mir auch noch Peter W. den schottischen Heldentod starb,
    richtete sich der Blick hilfesuchend auf die verbleibenden Partien.
  </para>
  <para>Verlaß war einmal mehr auf Jürgen Heinig.
    Mit einem schwarzen Feuerwerk (schönes Bild!) jagte er seinen Gegenüber pausenlos übers Brett und
    scheute dabei auch nicht umfangreiche positionelle Materialopfer.
    Der Anschlußtreffer war der Lohn für diese Partie des Tages.
  </para>
  <para>Nun galten alle Blicke Tom, der durch drei vorgepreschte Bauern auf der 5. bzw. 6. Reihe den Sieg und
    damit das Mannschaftsunentschieden vor Augen hatte.
    Der Gegner gab aber nicht auf, während Tom einen Läufer opferte.
    Vor Ende der Partie verließen die beiden Jürgen und ich das Lokal und erfuhren erst aus der Presse von dem Resultat:
    Dumm gelaufen!

                                                                         </para>
    <para>
    Nun haben wir mit TuR die Plätze getauscht und dümpeln im Mittelfeld.
 </para>
    <para><emphasis  role="comment">Familienschach, 15.01.2015</emphasis></para>
  </sect2>
  <sect2><title>Bannewitz 2. vs. Ottendorf Okrilla 4.5 : 3.5 Hartes Stück Arbeit</title>
    <para>
      Gegen Ottendorf-Okrilla mußte die zweite Mannschaft von Anfang an einem Rückstand hinterherlaufen, weil das zweite Brett unbesetzt war.
      Doch es kam noch dicker: Der Spitzenspieler der Gäste machte seinem Namen Kaiser alle Ehre und spielte unter Bauernopfer eine schwungvolle Partie gegen Tom Haasner zum majestätischen Sieg.
      </para>
    <para>
      Da war es gut, daß bald darauf Peter Woinar, der einen richtigen Lauf hat und den weißen Damenflügel abräumte, zum 1:2 verkürzen konnte.
    </para>
    <para>Wir hatten aber nicht nur gegen einen Kaiser anzutreten, sondern auch gegen einen König (Name).
    Der leistete Jürgen Heinig erbitterten Widerstand und wollte ihn aufs Glatteis führen. Doch Jürgen wäre nicht Jürgen, wenn er sich die Butter vom Brot nehmen ließe.
    Wieder  fuhr er einen ganzen Punkt ein. Sein Namensvetter Jürgen Bußler remisierte.
  </para>
<para>
      Das Blatt begann sich zu wenden: Marmor, Stein und Eisen bricht, aber Schief(n)er-Stonewall nicht.
  Im Gegenteil, irgendwie gelang es ihm, durch ein positionelles Opfer einer Leichtfigur gegen zwei Bauern in Gewinnstellung zu kommen.
  Plötzlich war eine Qualle mehr und dann auch der Sieg auf seiner Seite. Da stand es 3,5:2,5 für Bannewitz.
</para>
<para>Das war das Signal für Markus, in den Remishafen zu steuern.
</para>
<para>Peter Jeute, der sich einen soliden Freibauern am Damenflügel erarbeitet hatte, versuchte verständlicherweise noch, dieses Übergewicht zur Geltung zu bringen, mußte aber durch gegnerische Schachgebote und eigene Zeitnot ebenfalls ins Remis einwilligen, was für die Mannschaft indes Gold wert war.

    </para>
    <para><emphasis  role="comment">Familienschach, 07.12.2014</emphasis></para>
  </sect2>
  <sect2><title>TuS 1890 Gersdorf-Möhrsdorf 1 - Bannewitz 2.  1.5 : 6.5 </title>
  <para>
    Die zweite Mannschaft hat es geschafft, die Auftaktpleite der ersten Runde zu egalisieren.
    Mit exakt demselben Ergebnis (6,5:1,5), mit dem man seinerzeit in Großschönau verloren hatte,
    entführte das Team um den Mannschaftsleiter Ray Schiefner, der den abwesenden Klaus Pohl vertrat,
    beide Punkte aus Gersdorf und liegt jetzt im Mittelfeld.
    </para>
    <para>
    Begünstigt wurde der Erfolg durch ein Gastgeschenk am Spitzenbrett. Schon in der Eröffnungsphase des Budapester Gambits schaute Tom Haasner einem geschenkten Gaul nicht ins Maul und verwertete sein Übergewicht an Pferdestärken problemlos.
    </para>
  <para>
    Der Capitano (Ray) selbst ließ es nach unorthodoxer Eröffnung mit einem total verrammelten Zentrum, gegen das nicht einmal ein Qualitätsopfer half, bei einem Remis bewenden.
  </para>
  <para>
    Bald zog die Mannschaft auf 3,5:1,5 davon, denn auch Peter Woinar vermochte, gut ausgeschlafen,
    seinen Gegner durch unaufhaltsam vorrückende weiße Zentrumsbauern zur Aufgabe zu zwingen.

    Dagegen gab Peter Jeute in aussichtsreicher Stellung das Gastgeschenk mit Schwarz artig zurück.
    Man kann auch sagen: Läufer entlaufen!
    </para>
    <para>Das schmerzte jedoch weniger, weil Marco Schaarschmitt es fertigbrachte,
      trotz Zeitnachteils und schwieriger Stellung mit einer Mehrfigur aus dem Ringen hervorzugehen,
      was zum Partiegewinn reichte.
      </para>
    <para>
    Obwohl aus den letzten drei Spielen nur noch ein Punkt zum Gesamtsieg erforderlich war, folgten weitere Paukenschläge.
      Die Partie des Tages lieferte meines Erachtens Jürgen Bußler:
      Mit dem scheinbar unscheinbaren Zug g3 beginnend, entwickelte er bald eine regelrechte weiße Lawine,
      die er über den Schwarzspieler hereinbrechen ließ, wobei er zunächst mit dem Bauernvorstoß f4-f5-f6 den gegnerischen Königsflügel zertrümmerte und durch ein anschließendes Springerschach die Rochademöglichkeit zunichte machte. Die schwarze Majestät geriet jetzt ins Kreuzfeuer der weißen Schwerfiguren, doch einem leichtfüßigen Springer war es vorbehalten, auf g7 mattzusetzen - kurz: eine Partie und ein Abschluß, welche man nicht alle Tage sieht!
    </para>
  <para>
    Mit diesem Sieg im Rücken konnten auch die verbleibenden beiden Akteure auf Bannewitzer Seite befreit auf Sieg spielen. Markus gelang es, durch die Aufstellung einer Batterie aus zwei Türmen und einer Dame einen rückständigen Bauern zu erobern und zugleich einen eigenen Freibauern zu etablieren. Dieser entschied dann auch den Tag.
  </para>
  <para>
    Nach zähem Ringen in einer Französischen Partie krönte Jürgen Heinig seine Spielführung mit dem stillen Läuferopfer auf h4 - ein weiterer Glanzpunkt des schönen Novembertages, auch dieser in Form eines Schwarzsieges!
  </para>
  <para>

    So verließen wir alle gutgelaunt diese gastfreundliche Stätte und hörten dann mit noch größerer Freude von den Erfolgen auch der anderen Mannschaften.
   </para>
   <para><emphasis  role="comment">Dr. Silurus glanis malteris, 10.11.2014</emphasis></para>
  </sect2>


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