Punktspielergebnisse U10 Mannschaft
1. Runde
Schach und Psychoterror bei der U-10 Kindermannschaft
Mette Marie Porschberg (Brett 4), Jannik Porschberg(Brett 3), Sven Schulze (Brett 2), Alexander Klingner (Brett 1), stehend Kibitz Sarah Sophie Heinicke (Bildvergrößerung)
Kleine psychologische Tricks nutzen manche Schachspieler, um den Gegner vom Nachdenken beim Spielen abzulenken. Früher war insbesondere der Tabakqualm eine gefürchtete Waffe der Belästigung.
Bei Weltmeisterschaftskämpfen sollen heute schon Hypnotiseure unter den Zuschauern sitzen, die versuchen einen Spieler zu beeinflussen. Bei den ersten drei Runden in der Bezirksliga U-10 erlebte ich erstmalig, dass ein Erstklässler von einem Vater mit den Worten "Das ist Psychoterror." angegangen wurde. Dieser bestand darin, dass der Junge bei jedem seiner Züge wegen der körperlichen Göße aufstand,um die zu setzende Figur zu erreichen. Außerdem nutzte er den Bleistift nicht nur zum Aufschreiben seiner Partie, sondern auch auch um damit herum zu fuchteln.Der Stress für die zuschauenden Eltern ist offensichtlich nicht geringer als für die spielenden Kinder.
Ersatzgeschwächt spielend war das Ergebnis aus Bannewitzer Sicht nicht schlecht. Nach einer 0:4 Klatsche gegen die Mannschaft "Schach macht fit" konnten wir diese Scharte mit einem 2:2 gegen Großröhrsdorf 1 und einem 4:0 gegen Großröhrsdorf 2 wieder wett machen. Alexander Klingner musste erstmals am ersten Brett spielen. Er hatte dadurch die stärksten Gegner und holte einen Punkt aus den drei Partien. Sven Schulze und Jannik Porschberg schafften jeweils 2 Punkte. Mette Porschberg (Kindergartenkind) war mit ihrem einen kampflos erzielten Punkt auch zufrieden, weil sie damit etwas zum Mannschaftsergebnis beigetragen hatte.
In den nächsten Runden werden wir hoffentlich in Bestbesetzung spielen können und einen Endspurt ähnlich der U-12 Mannschaft hinlegen können.
Klaus Seifert, 08.12.2009
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